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Amneus: Regiert Zufall oder Gerechtigkeit?
Esoterische Philosophie ~ Weisheit der Zeitalter
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„Warum gerade ich?“ – Äußerst hilfreiche Antworten zu zentralen Lebensfragen.

 

Nils A. Amneus

Regiert Zufall oder Gerechtigkeit unser Leben?

151 S., Paperback, 12 x 17 cm
ISBN 978-3-924849-06-1
5,80 EUR [D]

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Beschreibung

Nach unserer Beobachtung scheint es im täglichen Leben eine Menge Ungerechtigkeit und Zufall zu geben. Wir beobachten Beispiele, in denen Unschuldige leiden, während Schuldige frei ausgehen. Ist es da ein Wunder, dass wir fragen:„Regiert Zufall oder Gerechtigkeit unser Leben?“

Dieses Buch hat vielen Menschen geholfen, ihr Schicksal besser zu bewältigen. Es ist ein Ankerplatz für das tägliche Leben!

Inhaltsverzeichnis

  • Ein Lebensproblem
  • Die materielle Welt
  • Die geistige Ebene
  • Ein universales Gemüt
  • Das Leben muss einen Sinn haben
  • Menschliches Leben
  • Gesetz oder Zufall?
  • Theoretische Anforderungen
  • Eine alte Lehre
  • Das Leben nach dem Tod
  • Das Leben vor der Geburt
  • Verzögerte Wirkungen
  • Ist die Lehre von der Reinkarnation wahr?
  • Heilsame Wirkungen
  • Haben ethische Lehren praktische Bedeutung?
  • Zusammenfassung: Die siebenfältige Natur des Menschen

Klappentext

Nach unserer Beobachtung scheint es sehr viel Ungerechtigkeit und Zufall zu geben. Wir beobachten Beispiele, in denen Unschuldige leiden, während Schuldige frei ausgehen. Ist es da ein Wunder, dass wir fragen: „Regiert Zufall oder Gerechtigkeit unser Leben?“ Wenn Sie dieses Buch gelesen haben, werden Sie Ihr Leben mit anderen Augen sehen!

Leseprobe

Kapitel: Das Leben vor der Geburt [S. 103 ff.]

Was unzerstörbar ist, kann nicht erschaffen worden sein

Die Lehre von der Reinkarnation besagt auch, daß der Mensch vor seiner Geburt existiert hat. Ist an dieser Feststellung etwas Unvernünftiges?

Wenn das Bewußtsein ohne einen physischen Körper nach dem Tode existieren kann, so kann es genausogut ohne einen physischen Körper vor der Geburt existiert haben.

Wenn wir einen geraden Stab benutzen, um eine gerade Linie darzustellen, so wissen wir, daß der Stab selbst nur ein kurzer Abschnitt einer geraden Linie ist, die sich nach beiden Richtungen ins Unendliche ausdehnt. Falls wir uns vorzustellen versuchen, daß sich diese Linie nur in eine Richtung ausdehnt, finden wir uns unfähig, dies zu tun, weil die Idee, daß sich die Linie auch in die andere Richtung erstrecken muß, sich unserem Gemüt sogar gegen unseren Willen aufzwingt. Was nach einer Seite hin unendlich ist, muß auch in entgegengesetzter Richtung unbegrenzt sein.

Ist es unmöglich, Materie und Energie zu zerstören, dann ist es gleichermaßen unmöglich, sie zu erschaffen. Wenn Materie und Energie unzerstörbar sind, so bedeutet dies, daß sie durch Ewigkeiten der Vergangenheit hindurch existiert haben müssen und daß sie fortfahren werden, durch Ewigkeiten der Zukunft zu existieren. Folgt das Bewußtsein denselben Gesetzen wie Materie und Energie, so ist es ebenfalls unzerstörbar und kann nicht erschaffen worden sein, sondern muß seit den Unendlichkeiten der Vergangenheit existieren und durch die Unendlichkeiten der Zukunft fortdauern. Es kann von Zustand zu Zustand wechseln, aber niemals zerstört werden.

Wenn der Tod gegenüber dem jetzigen Zustand des Bewußtseins ein Schlafengehen ist, warum sollte dann die Geburt nicht ein Erwachen aus einem anderen Zustand des Bewußtseins sein?

Geburt und Tod sind Tore, durch die das Bewußtsein kommt und geht. Wenn das menschliche Bewußtsein durch das Tor des Todes ins Unbekannte tritt, ist es dann nicht gleichermaßen möglich, daß dasselbe menschliche Bewußtsein diese Welt in der Zukunft durch das Tor der Geburt wieder einmal betreten wird?

Ist es nicht vernünftig, in der Geburt eines kleinen Kindes die Rückkehr eines menschlichen Bewußtseinszentrums in unsere materielle Welt zu sehen, die es einst in der Vergangenheit durch physischen Tod verließ? Wenn die Geburt keine solche Rückkehr eines menschlichen Bewußtseinszentrums wäre, was wäre sie dann? Woher käme das Bewußtsein, das sich in dem wachsenden Kind entfaltet? Es könnte nicht „aus dem Nichts“ erschaffen worden sein. Etwas Derartiges kommt in anderen Bereichen der Natur nicht vor.

Wiederholung – eine Arbeitsmethode der Natur

Was ist logischer als die Annahme, daß bei einer Geburt ein menschliches Wesen zur Erde zurückkehrt, um seine unvollendete Arbeit von früher wieder aufzunehmen? Wenn das Bewußtsein dieses Leben durch das Tor der Geburt betreten hat und es durch das Tor des Todes verläßt, so gibt es keinen Grund, der dagegen spricht, daß es dies schon viele Male in der Vergangenheit getan haben könnte und daß es den gleichen Kreislauf viele Male in der Zukunft wiederholen wird. Warum sollte dies nur ein einziges Mal stattfinden?

In der gesamten Natur beobachten wir Ebbe und Flut; einer aktiven Periode folgt eine Ruheperiode, was sich immer und immer wiederholt. Wir verbringen unseren Tag in Tätigkeit, ruhen dann und erholen uns im Schlaf. Der Baum treibt seine Blätter und Blüten und trägt seine Früchte; dann ruht er, aber nur um den Zyklus im nächsten Jahr zu wiederholen.

Wenn es, wie es scheint, die Absicht der Natur ist, etwas Höheres und Vollkommeneres aus etwas Geringerem zu entwickeln, so ist die Methode der Wiederholung unzweifelhaft eine der wirksamsten, denn was einmal getan wurde, kann leicht wieder getan werden, und jedesmal gibt es Gelegenheit für einen kleinen Fortschritt.

Der Mensch erkennt den Wert der Wiederholung. Er wendet sie in Schulen, bei der Fabrikation und sonst im Leben überall an. Kein Arbeiter wird in seiner Tätigkeit geschickt, wenn er nicht dieselbe Arbeit viele Male ausgeführt hat. Jeder wird sofort der Wahrheit des Sprichwortes „Übung macht den Meister“ zustimmen.

Wenn die Erlangung der Vollkommenheit das Ziel des Lebens ist, welche bessere Methode könnte dann gewählt werden, diesen Zweck zu erreichen, als eine Wiederholung unseres Lebens hier auf der Erde, bis wir unsere Lektionen gelernt und das Ziel erreicht haben?