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Purucker: Wörterbuch
Esoterische Philosophie ~ Weisheit der Zeitalter
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Das Wörterbuch ohne Alternative. Das unentbehrliche Nachschlagewerk zum Verständnis vieler einschlägiger Schriften!

 

Prof. Dr. Gottfried von Purucker  [mehr zum Autor]

Esoterische Philosophie – Wörterbuch

286 S., Hardcover, 15 x 21,5 cm
ISBN 978-3-924849-40-5
19,80 EUR [D]

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Beschreibung

Mit dieser Schatztruhe ursprünglicher esoterischer und östlicher Weisheit haben Sie doppelten Grund zur Freude, denn Sie erhalten mehr als bloßes Lexikonwissen!

Über 300 Fachbegriffe werden ausführlich und sehr verständlich erläutert. Aus seinem enormen Fundus esoterischen und östlichen Wissens gibt der Autor Schlüssel zu den wichtigsten Grundbegriffen der Geheimlehren.

Lernen Sie die zeitalteralten Geheimlehren aus den Mysterienschulen großer Kulturepochen kennen. Sie wurden selten so offen, detailliert und vor allem unverfälscht veröffentlicht!

Klappentext

Gottfried von Purucker, Professor für archaische Wissenschaften und Philosophie, USA, gilt als intimer Kenner der zeitalteralten Geheimlehren, zu deren Quellen er direkten Zugang hatte. Als Sprachwissenschaftler und Sanskritgelehrter erlangte er internationalen Ruf.

Das vorliegende Wörterbuch gibt einen Überblick über die Vielfalt wesentlicher Grundbegriffe östlicher Weisheit und ursprünglicher Geheimlehren.

Anhand von über 300 Fachbegriffen, die zu einem großen Teil dem Sanskrit entnommen sind, wird deutlich, dass ursprüngliche Esoterik auf zeitalteraltes Gelehrtenwissen zurückgeht. Sie ist daher weder mit heutiger Pseudo-Esoterik zu verwechseln, noch basiert sie auf fragwürdiger Mediumschaft.

Gottfried von Purucker vermittelt kein bloßes Lexikonwissen. Der Leser wird vielmehr hinter den ausführlich erläuterten Begriffen ein tiefgehendes Lehrsystem entdecken, das in den Mysterienschulen großer Kulturepochen gelehrt wurde.

Dieses ursprüngliche Lehrsystem aus der überlieferten „Weisheit der Zeitalter“ ist in heutiger Zeit in seiner reinen Form bekannt als Esoterische Philosophie.

Rezension

Zu diesem Buch finden Sie hier eine Rezension.

Leseprobe

Devachan (sanskritisch-tibetisch)

Dieser Ausdruck ist ein zusammengesetztes sanskritisch-tibetisches Wort: deva – ein „Gott“; chan – „Land“, „Region“, „Reich“. Es kann als Götterland, Götterreich, Götterregion übersetzt werden. Es ist der Zustand zwischen Erdenleben, in den die menschliche Wesenheit, die menschliche Monade eingeht und dort in Seligkeit und Ruhe verbleibt.

Wenn nach dem Tode des physischen Körpers der „zweite Tod“ eintritt – und es gibt viele Tode, d. h. viele Veränderungen des Vehikels des Egos –, dann zieht der höhere Teil der menschlichen Wesenheit alles das in sich ein, was zu ihm hinstrebt, und nimmt dieses „Alles“ mit sich ins Devachan. Âtman mit Buddhi und der höhere Teil von Manas wird daraufhin zur spirituellen Monade im Menschen. Als Zustand lässt sich Devachan nicht auf die höchste oder himmlische oder göttliche Monade anwenden, sondern lediglich auf die mittleren Prinzipien des Menschen, auf das persönliche Ego oder die persönliche Seele im Menschen, überschattet von Âtman-Buddhi. Es gibt viele Grade im Devachan, die höchsten, die mittleren und die tiefsten. Dennoch ist Devachan keine Örtlichkeit, sondern ein Zustand, ein Zustand der Wesenheiten in jener spirituellen Qualität.

Devachan bedeutet die Erfüllung aller unerfüllten spirituellen Hoffnungen der vergangenen Inkarnation. In ihm kommt all das spirituelle und intellektuelle Sehnen der vergangenen Inkarnation zur Blüte, das in jener Inkarnation keine Gelegenheit zur Erfüllung hatte. Es ist eine Periode unaussprechlicher Seligkeit und unsagbaren Friedens für die menschliche Seele, bis sie ihre Zeit der Ruhe und das Stadium der Stärkung ihrer eigenen Energien beendet hat.

Im devachanischen Zustand ruht das reinkarnierende Ego im Schosse der Monade (oder der monadischen Essenz) in einem Zustand höchster Seligkeit und vollkommenen Friedens. In diesem Zustand hält es immer und immer wieder Rückschau und verbessert in seiner eigenen seligen Imagination all die unerfüllten spirituellen und intellektuellen Möglichkeiten des soeben abgeschlossenen Lebens, die seine von Natur aus schöpferischen Fähigkeiten der devachanischen Wesenheit automatisch eingeben.

Der Mensch ist dort keine aus Substanz-Prinzipien bestehende Vierheit mehr (denn der zweite Tod hat bereits stattgefunden), sondern er ist nun zur Monade zurückgekehrt, in deren Schoss das reinkarnierende Ego ruht, und ist daher eine spirituelle Triade.

Devas (Sanskrit)

Das Wort bedeutet „himmlische Wesen“, von denen es verschiedene Klassen gibt. Das ist für die meisten unserer abendländischen Orientalisten ein großes Rätsel. Sie können die Unterschiede nicht verstehen, die die wunderbaren alten Philosophen des Ostens bezüglich der verschiedenen Klassen von Devas machen. Sie sagen im wesentlichen: „Was für seltsame Widersprüche befinden sich doch in diesen Lehren, die in vieler Hinsicht tief sind und wundervoll erscheinen. Einige dieser Devas (oder göttlichen Wesen) sollen geringer sein als der Mensch; in manchen dieser Schriften wird sogar behauptet, ein guter Mensch sei edler als irgendein Gott. Und doch heisst es wieder in anderen Teilen dieser Lehren, es gäbe Götter, die sogar höher als die Devas stehen, aber doch Devas genannt werden. Was soll dies bedeuten?“

Die Devas oder himmlischen Wesen, oder vielmehr eine Klasse von ihnen, sind die un-selbst-bewussten Funken des Göttlichen, die zyklisch in die Materie hinabsteigen, um aus sich selbst heraus Selbstbewusstsein, das Swabhâva des Göttlichen im Innern, herauszubringen, zu entfalten und zu entwickeln. Dann beginnen sie ihren Wiederaufstieg stets auf dem leuchtenden Bogen, der in einem Sinn niemals endet. Und nun sind sie Götter, selbstbewusste Götter, die von nun an einen deutlichen, göttlichen Anteil an dem „großen Werk“, wie die Mystiker gesagt haben, als Erbauer, Entwickler oder Führer von Hierarchien haben. Mit anderen Worten, sie sind Monaden, die ihr eigenes, innerstes Selbst geworden sind, sie haben den „Ring šberschreite-mich-nicht“ durchschritten, der das Spirituelle vom Göttlichen trennt.

Dhâranâ (Sanskrit)

Ein Zustand in der Ausübung von Yoga, wie er in Hindustan gelehrt wird. Das Gemüt oder die wahrnehmende Intelligenz wird mit unbeugsamer Festigkeit, mit der Kraft der Seele und mit unerschütterlicher Entschlossenheit auf den Gegenstand der Untersuchung gerichtet, dessen Kenntnis durch diese Art der Yogapraxis erlangt werden soll (Samâdhi).

Dharma (Sanskrit)

Ein von der Verbwurzel dhri abgeleitetes Substantiv. Es bedeutet rechte Religion, rechte Philosophie, rechte Wissenschaft und die rechte Vereinigung dieser drei; daher das Gesetz an sich. Es bedeutet auch Unparteilichkeit, Gerechtigkeit, rechte Lebensführung, Pflicht und ähnliches. Ferner hat es die Nebenbedeutung einer essentiellen oder charakteristischen Qualität oder Besonderheit, und damit kommt seine Bedeutung der des Ausdrucks Swabhâva sehr nahe. Die Pflicht eines Menschen z. B. ist sein Dharma, d. h. das, was zu tun ihm bestimmt oder vorgeschrieben oder für ihn natürlich ist.

Dharmakâya (Sanskrit)

Eine Zusammensetzung aus zwei Wörtern mit der Bedeutung „Weiterführungs-Körper“ oder „Dauer-Körper“, manchmal ebenso gut (oder schlecht) übersetzt als der „Körper des Gesetzes“. Beide sind sehr unzulängliche Ausdrücke, denn die Schwierigkeit, diese äusserst mystischen Ausdrücke zu übersetzen, ist sehr groß. Eine bloße „korrekte“ Wörterbuchübersetzung geht an der esoterischen Bedeutung oft vollständig vorbei. Und gerade hier verfallen abendländische Gelehrte zuweilen in äusserst absurde Irrtümer. Das erste Wort kommt von der Wurzel dhri mit der Bedeutung „unterstützen“, „weitertragen“, „aufrechterhalten“, „fortsetzen“, „mitbringen“ und daher „fortführen“. Auch menschliche Gesetze gelten als die Mittel, um eine Kultur zu unterstützen, zu tragen und aufrechtzuerhalten. [...]