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Purucker: Mit der Wissenschaft hinter die Schleier
Esoterische Philosophie ~ Weisheit der Zeitalter
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Mit diesem Buch revolutioniert der Autor das gesamte naturwissenschaftlich-philosophische Weltbild!

 

Prof. Dr. Gottfried von Purucker  [mehr zum Autor]

Mit der Wissenschaft hinter die Schleier der Natur

345 S., Hardcover, 15 x 21,5 cm
ISBN 978-3-924849-35-1
19,80 EUR [D]

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Beschreibung

Gottfried von Purucker gibt Antworten auf Fragen von brisanter Aktualität:

Gibt es Leben aus dem Nichts? Ist die Urknall-Theorie wissenschaftlich haltbar? Was belebt ein Atom? Gibt es leeren Raum oder unendliches Bewusstsein? Gibt es Grenzen des Lebens? Was sind kosmische Strahlen? Konsequenzen der Quantentheorie. ...

Gottfried von Purucker zeichnet ein ganzheitliches Bild von den vernetzten Zusammenhängen in der Natur. Indem er die tatsächlichen Ursachen für unsere Welt der Erscheinungen aufdeckt, ergibt sich ein umfassendes Bild, das die Rolle des Menschen in dem großen Lebensdrama deutlich macht.

Inhaltsverzeichnis

Mit der Wissenschaft hinter die Schleier der Natur – I

Moderne Naturwissenschaft erläutert einige Lehren der großen Weisen. Der wahre Status der alten Kulturen. Sind die gegenwärtigen „primitiven“ Völker Vertreter degenerierter oder embryonaler Rassen? Die Negerrasse. Was ist Naturwissenschaft? Die moderne wissenschaftliche Auffassung vom Bewußtsein. Einige Auffassungen vom Atom, vom atomaren Raum und der Zeit. Was belebt ein Atom? Illusionen von der Materie; Äther und die Leere. Dichte des Äthers und Mâyâ. Âkâsa, Geist-Substanz-Kraft oder Leben. Die Galaxie, ihre Gestalt, Größe und einige ihrer Sonnen. Irrtum der Theorie vom sich ausweitenden Universum.

Mit der Wissenschaft hinter die Schleier der Natur – II

Ein Bewußtseins-Universum – ein höchst wichtiges Postulat. Bewußtsein, die Wurzel von Kraft und Energie. Erklärung der Schwerkraft und der Naturkräfte. Newtons Auffassung von diesen. Empedokles über kosmische „Liebe“ und „Hass“. „Raum-Krümmung“ und „kosmische Strahlen“. Pralayas und Manvantaras. Spencer und das „Ablaufen“ des Universums. Abgedroschene Terminologie erschwert wissenschaftlichen Ausdruck. „Schöpfung“. Wasserstoff und Helium und die Prozesse der Integration und Desintegration. Layazentren, „singuläre Punkte“ und „Dimensionen“. Alle Materie ist konkretisiertes Licht. Die Quantentheorie. Proutsche Hypothese und „Isotope“. Die Teilbarkeit der Materie hat keine Grenzen. Der innere Gott im Menschen und die Kräfte der unsichtbaren Bereiche der Natur. Unsere fünf Sinne und die Wurzelrassen.

Schicksalsgewebe – I

Das kosmische Gewebe - ein gesetzmäßiges Universum, angefüllt mit wollenden Agenten. Fatalismus, Karman und freier Wille. „Unverdientes Leiden“ und Karman. Was ist Karman? Das Gewebe, die kausalen Kräfte und der Mensch selbst. Gesetze und Gesetzgeber. Der Konflikt der Willen in den evolvierenden Wesenheiten. Gut und Böse, „spirituelle Schlechtigkeit“ und die Kräfte des Bösen. Vergangene und jetzige Ideen von der Göttlichkeit und gewisse Glaubensartikel. Gewebe im Werden und die menschlichen und kosmischen Weber. Schulen des Fatalismus. Determinismus und Indeterminismus. Was bringt Ursachen hervor? Der Mensch, der Handelnde. Sich entfaltender Wille als Impuls für evolutionären Aufstieg. Erklärung des Ausdrucks „oberhalb von Karman“.

Schicksalsgewebe – II

Essentielle Einheit und Identität aller Wesen und die große Ketzerei des Sonderseins. Individuelle und universale Beitragende zum manvantarischen Gewebe des Kosmos. Psychologischer Einfluss von Mâyâ. Karman und Mahâmâyâ. „Was du säest, das sollst du auch ernten.“ Das Schicksal und die griechischen Lehren. Ethische Verantwortlichkeit und Karman. Begangene Sünden und Unterlassungssünden. Karman und „unverdientes Leiden“. Klassen von Karman. Das reinkarnierende Ego und die Wahl vor der Geburt. Der Geisteskranke und Karman. Groáe Weltkatastrophen. Der immanente Christus und die Verworrenheit individuellen Karmans. Die buddhistische Lehre von Karman.

Himmel und Höllen – I

Reine und entstellte Lehren über die nachtodlichen Zustände. Ähnlichkeiten und Verschiedenheiten in der Auffassung von Himmel und Hölle und die orthodoxen Ideen. Aberglaube. Wohnungen der Erfahrung im Universum. „In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen.“ Lokas und Talas. Anziehung und Abstoáung wandernder Wesen. Nirvâna, Devachan, Avîchi, Nirvâna-Avâchi und Kâma-loka. Unsere Erde, eine Myalba. Nachtodliches Schicksal der menschlichen Seele. Pantheismus und Evolution. Emanations-Evolution ist etwas anderes als der Darwinismus. Was ist Vergeltung? Die Himmel und Höllen, beide mannigfaltig und vorübergehend. Die Erde ist nur eins der vielen kosmischen Gasthäuser des Lebens.

Himmel und Höllen – II

Himmel und Höllen in Mythos und Legende und in antiker Literatur. Die Pfade zu den Göttern und die Pfade zu den Vätern. Evolution ist überall im gesamten zusammengesetzten Organismus des Universums in Tätigkeit. Der Tod, die menschliche Seele und das reinkarnierende Ego. Was geschieht mit dem bösen Menschen nach dem Tode? Relative und Zwischenstadien der Seligkeit und des Elends. Tattwas definiert und beschrieben. Nirvâna, Identität oder Nichtsein. Plotins „Enneaden“: „Über die Seele“. Der innere Gott und die Persönlichkeit. Der Nirvânî, der Devachanî und der Zustand von Avîchi. Die verlorene Seele und die Zukunft ihrer Monade. Der Mensch webt sich selbst sein Schicksal. Die große Vision endlosen Wachstums.

Rezension

Zu diesem Buch finden Sie hier eine Rezension.

Leseprobe

Kapitel: Mit der Wissenschaft hinter die Schleier der Natur – II, S. 101 ff.
[…]
Jeglicher Stoff ist daher letzten Endes Kraft oder Energie, und ebenfalls kann Stoff letzten Endes als reines Licht betrachtet werden, das sowohl Substanz als auch Kraft ist, und zwar sozusagen in materielle Form und Gestalt kristallisiert. Daher ist die Welt, in der wir leben, in ihrer letzten Analyse Licht oder Strahlung, kristallisiertes oder konkret gewordenes Licht. Alle Dinge – Nebel und Kometen, Sonnen und Planeten, sowie auf unserer Erde Steine und Vegetation, Tierkörper und auch unsere Körper – sind kristallisiertes, konkret gewordenes Licht, Strahlung oder, was auf dasselbe hinausläuft, Kräfte, die andere Kräfte oder Energien ins Gleichgewicht bringen und sie in mehr oder weniger stabilem Gleichgewicht erhalten.

Beispiele, in denen sich intuitive moderne Wissenschaftler den Grenzen einiger der Lehren der Esoterischen Philosophie nähern, sind so zahlreich, dass es zu viel Raum erfordern würde, um mehr als einen besonderen Hinweis zu geben, der aufgrund seiner Bestätigung und der modernen wissenschaftlichen Erhärtung der Lehren der Esoterischen Philosophie besonders interessant ist. So sagt Sir James Jeans in seinem The Mysterious Universe, S. 83 (mit Erlaubnis des Verlages Macmillan Co.):

„… die Tendenz der modernen Physik geht dahin, das gesamte materielle Universum in Wellen und nichts als Wellen aufzulösen. Diese Wellen sind zweifacher Art: starre oder kristallisierte Wellen, die Stoff, und nicht kristallisierte Wellen, die Strahlung oder Licht genannt werden. Wenn Vernichtung von Stoff vorliegt, so ist der Vorgang lediglich der, dass die gefangengehaltene Wellenenergie aus ihrer Erstarrung gelöst und freigesetzt wird, um durch den Weltraum zu wandern. Diese Vorstellungen reduzieren das gesamte Universum auf eine Welt des Lichts, und zwar potenziell oder existent …“

Dies erinnert stark an die Behauptung H. P. Blavatskys, dass eines Tages durch wissenschaftliche Forschung entdeckt werde, dass das, was wir unser physisches Universum nennen, nur kondensiertes, konkretisiertes oder kristallisiertes Licht ist. Diese Aussage machte sie im Jahre 1888; sie wurde damals als ein bloßes Gedankenspiel, ein Sichergehen in Phantastereien betrachtet. Ihre Rechtfertigung ist gekommen.

– IV –

Der deutsche Naturwissenschaftler Planck, ebenfalls ein Wissenschaftler von internationalem Ruf, hat sehr wirksam dazu beigetragen, die Schranken niederzureißen, die einst zwischen Stoff und „Energie“ vermutet wurden, indem er seine Quantentheorie verkündete. Bei dem Versuch, die Wirksamkeit gewisser Naturkräfte, insbesondere gewisser elektro-magnetischer Phänomene, die immer verborgen gewesen waren, im Licht der neueren Entdeckungen zu erklären, kam ihm eines Tages die Intuition, dass das, was „Energie“ genannt wird, gleich dem Stoff aus einzelnen Quanten, das heißt aus Quanteneinheiten bestehe und dass „Energie“ nicht ein ununterbrochener Strom sei. Wenn irgendeine Energie oder Kraft als ein stetiger Strom, geradeso wie ein Strom von Wasser, aufgefasst wird, so werden wir doch jedenfalls jetzt zu dem Gedanken gedrängt, dass Energie oder Kraft, die auf diese Weise dem Wasser gleicht, in Partikel zerlegbar ist, oder mit anderen Worten, ihrer Art nach aus Einzelteilchen besteht. Wie Wasser aus Wasserstoff- und Sauerstoffatomen zusammengesetzt ist, so stellt man sich jetzt Energie oder Kraft als aus Korpuskeln, Partikeln oder Ladungen zusammengesetzt vor, und diese werden „Quanten“ genannt. So wie Stoff, allgemein gesprochen, aus Atomen zusammengesetzt ist, so wird Kraft oder Energie jetzt ebenfalls als aus „Atomen“ oder Korpuskeln zusammengesetzt betrachtet. Planck entwickelte seine Intuition zur Form einer Theorie und evolvierte eine Vorstellung von diesen energetischen Korpuskeln oder einzelnen Partikeln – oder was sonst die beste Art sein mag, sie zu beschreiben. Er gab ihnen den Namen Quanten, abgeleitet von quanta, einem lateinischen Plural mit der Bedeutung „Mengen“. Diese Quanten sind keine Einheiten von Energie allein, sondern von Energie multipliziert mit Zeit, was am einfachsten als die Zeit zu verstehen ist, während der eine jede dieser Einheiten als bestimmte Quantität wirkt, wie zum Beispiel bei einer elektrischen Entladung. Jedes Quant oder jede Einheit, wie man es sich auch vorstellt, wird in Verbindung mit dem Zeitelement ein Ereignis genannt. Hier wird der Terminologie der modernsten chemischen Physik so weit gefolgt, wie diese äußerst metaphysischen und mathematischen Begriffe auch von anderen, und nicht nur von ihren Entdeckern, erfasst werden können.

Nach dem, was bereits untersucht und besprochen wurde, sollte jedem nachdenklichen Gemüt zur Genüge klar geworden sein, dass unser Universum in allen seinen Phänomenen und Erscheinungen illusorisch ist, dass physische Materie im Grunde das Unsubstanziellste und Unwirklichste ist, was wir kennen. Denn wir kennen sie nur durch unvollkommene Vermittler – unsere physischen Sinne. Diese berichten uns nur von einem kleinen Teil des Kosmos, von ein oder zwei Tönen der Tonleiter vom Lied des Lebens. Nur von diesen wenigen Tönen aus dem ungeheuren Bereich der im Universum enthaltenen Schwingungsvorgänge geben uns unsere physischen Sinne Kunde.

Augenscheinlich ist, dass Kraft oder Energie, obwohl substanziell, doch ätherischer und von feinerem und subtilerem Charakter ist als Stoff und dass unser Universum, unsere Welt, ja auch der Mensch oder jede andere Wesenheit, mit Kraft oder Energie erfüllt ist, die, obwohl substanziell, doch ätherischer ist als das Vehikel oder der Körper, auf den sie einwirkt und in dem sie wirksam ist.

Ebenso augenscheinlich ist, dass es von den Kräften oder Energien, die durch den Stoff wirken und ihn beherrschen, kontrollieren und leiten, viele verschiedene Arten gibt: die physischen, die ätherischen, die noch ätherischeren und so weiter aufwärts und nach innen, bis hin zum Spirituellen, dem kosmischen Erzeuger. Von hier aus, von diesem Erzeuger aus, beginnt der Aufstieg einer in jedem Sinne des Wortes noch spirituelleren Hierarchie, und so geht es weiter, ad infinitum, zumindest soweit menschliches Verstehen die aufsteigende Skala verfolgen kann, die die universale Natur bildet.

Wiederum können wir, wenn wir das Bild von der Stoffseite und dem Darunterliegenden betrachten, auch in dieser Richtung kein Letztes finden. Das Elektron ist nicht ein Letztes, denn es wird gelehrt, dass es noch etwas darüber hinaus Bestehendes gibt, etwas noch weiter innerhalb Existierendes, etwas in gewissem Sinne noch Infinitesimaleres, das die Elektronen und Protonen usw. aufbaut oder konstruiert, aus denen unser physisch-materielles Universum besteht. Auch wenn diese infinitesimalen Teile von geringerer Größe sind, so sind sie doch keineswegs und mit Notwendigkeit von geringerer Energie oder Stärke.

Wir wüssten buchstäblich nicht, wie weit wir in Richtung dieser Art der Teilbarkeit gehen sollen, noch möchte man auch nur wagen, eine abschließende Grenze anzudeuten, wenn es nicht tatsächlich die erleuchtende Lehre der Esoterischen Philosophie gäbe. Nach ihr reicht die Substanz-Materie oder Mutter-Substanz jeder kosmischen Hierarchie bis zu den Grenzen des „Innen“ oder „Außen“, die wir die Grenzen der Homogenität nennen können. Diese homogene Substanz würde nur einer der Treppenabsätze oder hierarchischen Enden in beiden Richtungen der endlosen Treppe des Lebens oder der Leiter des Seins sein. Dringen wir in Gedanken noch weiter vor, ist das, was wir Homogenität nennen, wie sie uns durch unsere Sinnesbeobachtung und mentalen Begriffe übersetzt wird, nur der Anfang einer anderen und höheren – oder umgekehrt, tieferen – Stufe oder Skala hierarchischer Lebenswesenheiten.
[…]