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Edition Ursachenforschung – Band 2
Homo ethicus – Was können, was dürfen wir? Beiträge zu Ethik und Verantwortung in Wissenschaft und Gesellschaft
Herausgegeben vom Netzwerk für interdisziplinäre Ursachenforschung
157 Seiten, Paperback, 20 Abbildungen, Format: 15,5 x 22 cm
ISBN 978-3-3083-2905-8
13,50 EUR
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Beschreibung
Mit dem Begriff Homo ethicus öffnet Band 2 der Edition Ursachenforschung neue Perspektiven in der Ethik-Debatte. Er bezieht eine ganzheitliche Stellung. Die gesamte Natur – und was umfasst die Natur nicht? – bildet ein lebendiges Ganzes. Folglich ist Ethik, als Ausdruck dieser ursächlichen Vernetzung, umfassend und universal. Dabei kommt dem Menschen eine zentrale Rolle zu, denn ethisches Empfinden ist ihm als Teil des Ganzen inhärent.
Mit seinem weiten Themenspektrum verdeutlicht der Sammelband die Relevanz der Ethik für viele Bereiche. Sie ist ebenso wichtig für den Brückenschlag zwischen Geistes- und Naturwissenschaften wie für Problemlösungen in Umweltfragen und im Berufsleben. Überzeugend führen die Autoren ihre kenntnisreiche Betrachtung einzelner Facetten zu einer interdisziplinär angelegten Gesamtschau zusammen; sie geben den Wissenschaften Impulse für eine ethische Neuausrichtung, die Eigenverantwortung mit einbezieht. So erhält der Leser wertvolles Orientierungswissen für die eigene Positionsbestimmung.
Inhaltsverzeichnis
- Theorie, Kalkül oder kosmisches Gesetz – Was ist Ethik?
- Die Aktualität von Menschenpflichten
- Naturkatastrophen: Wehrt sich die Erde?
- Interdisziplinarität: Wege zu einem ganzheitlichen Verständnis von Mensch und Natur
- Mehr Lebensqualität im Beruf – Was kann Ethik dazu beitragen?
- Weltbilder im Dialog
- Die Einheit der Natur in Quantenphysik und Philosophie
Homo ethicus definiert –
Der ethisch ausgerichtete Mensch
Der Homo ethicus ist der Idealtypus eines ethisch ausgerichteten Menschen. Er strebt danach, sein Denken und Handeln in Einklang mit universal gültigen, ethischen Prinzipien zu bringen – wie Menschlichkeit, Harmonie und universale Vernetzung. Aufgrund seiner Einsicht in die ordnende Wirkung dieser Prinzipien stellt der Homo ethicus das Gemeinwohl über den Eigennutz, Pflichtbewusstsein über das Einfordern von Rechten, Kooperation vor Konkurrenz. Hierbei erfährt er die Dualität der menschlichen Natur, entscheidet sich jedoch gemäß der eigenen Erkenntnis für ethisch orientiertes Handeln. Er verwirklicht Eigenschaften wie Verantwortungsbewusstsein, Intuition, Aufrichtigkeit und Herzenskultur. Jeder Mensch hat in sich die Anlage zu einem Homo ethicus und kann diesen mittels seines freien Willens und seines Selbstbewusstseins entwickeln. Der Homo ethicus ist eine Voraussetzung für Frieden in der Welt.
Diese Definition wurde entwickelt vom
© Netzwerk für interdisziplinäre Ursachenforschung
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