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Zyklen – der Rhythmus der Natur
Esoterische Philosophie ~ Weisheit der Zeitalter
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Zyklen – der Rhythmus der Natur

Unser Leben ist in Zyklen eingebunden, sie sind der pulsierende Rhythmus der Natur. Die Jahreszeiten, unser Herzschlag, kosmische Zyklen, Geburt und Wiedergeburt: Welche Geheimnisse verbergen sich hinter diesen Zyklen und was können wir aus ihnen lernen?

Unser Leben ist regelrecht in Zyklen eingebettet. Viele Zyklen sind uns so in Fleisch und Blut übergegangen und bestimmen dermaßen unser Leben, dass wir nur noch selten darüber nachdenken. Die Drehung der Erde um sich selbst bestimmt den Zyklus von Tag und Nacht. Der wiederkehrende Lauf des Mondes um die Erde bestimmt unseren Monat, der Lauf der Erde um die Sonne unser Jahr. Auch das ewige „Stirb und Werde“ in der Natur entspricht einem ständig wiederkehrenden Rhythmus, denn Winter, Frühling, Sommer und Herbst folgen in strenger Regelmäßigkeit aufeinander.

Forschen wir etwas weiter, so finden wir immer mehr Beispiele. Die Zu- und Abnahme der Sonnenfleckenaktivität alle 11 1/3 Jahre, das Schlagen des Herzens oder der wirbelnde Lauf des Elektrons um den Atomkern, ebenso Ton, Licht und unsere technischen Radiowellen. Wir sprechen hier zwar von Schwingungen, aber auch Schwingungen sind die Auswirkungen von Zyklen, von wiederkehrenden Vorgängen. Wir können die Reihe der Beispiele beliebig fortführen.

Zyklus bedeutet so viel wie Kreislauf, Ring oder Runde. In der Natur gibt es jedoch keine ständig gleich bleibende Wiederholung, sondern eine fortlaufende Weiterentwicklung der Lebewesen, die mit den Kreisläufen verbunden sind. Denn Zyklen existieren nicht „an sich“, sondern sie entstehen durch Lebewesen, die in periodischen Wiederholungen ihre eigenen Energien und Kräfte zum Ausdruck bringen – und sich dabei weiterentwickeln. So beginnen auch wir jeden Tag mit neuer Energie, durchlaufen den gleichen Tagesrhythmus – einen Morgen, einen Mittag, einen Abend – und verändern uns dabei jeden Tag ein wenig, weil wir neue Erfahrungen machen und uns weiterentwickeln.

In diesem zyklischen Aufbau der Natur steckt unglaublich viel Hoffnung. Denn er bedeutet, dass es sowohl Beständiges als auch regelmäßige Veränderung gibt. Wenn es uns gut geht, wenn wir auf einem Höhepunkt sind, dann wünschen wir natürlich, dass es immer so bleiben möge. Aber plötzlich wendet sich das Blatt. Wir haben Probleme, stecken in einer Krise und haben das Gefühl, es ginge nur abwärts. Sollen wir nun den Kopf in den Sand stecken und verzweifeln? Nein. Denn auch dieses ist lebendiges zyklisches Geschehen. Und wenn der tiefste Punkt erreicht ist, wird unser Weg in der Regel auch wieder aufwärts führen – wenn wir unsere Chancen ergreifen. Ist es nicht beruhigend, dies zu wissen?

Auch das Wirtschaftsleben ist Zyklen unterworfen. Wenn von einer Krise gesprochen wird, so bedeutet dies, dass wir in einem relativ tiefen Stadium einer zyklischen Entwicklung sind. Doch die Räder drehen sich weiter bis hin zu wieder neuen Möglichkeiten. Und noch etwas sehr Wichtiges lässt sich erkennen: Es gibt nie nur einen Zyklus, sondern immer Zyklen innerhalb von Zyklen. Das bedeutet: Auch wenn zu einer Zeit die große Tendenz eher auf Abschwung hindeutet, gibt es gleichzeitig kleinere Zyklen, die sich auf dem aufsteigenden Ast befinden. Diese Besonderheit der „Zyklen innerhalb von Zyklen“ zeigt uns, dass wir auch in einem allgemeinen Abwärtstrend immer die Chance zu einem persönlichen, positiven Zyklus haben. Wir können den allgemeinen Lauf der Dinge zwar nicht aufhalten, aber wir können die Auswirkungen auf uns mildern oder sogar neutralisieren!

Ein Zyklus, der unser Leben ganz entscheidend bestimmt, ist der Rhythmus von Leben, Tod und Wiedergeburt: Wir kehren zyklisch immer wieder. In jedem neuen Leben wiederholen sich Geburt, Jugend, Reife, Alter und Tod. In jedem neuen Leben steht uns neue Lebenskraft zur Verfügung, mit der wir leben, atmen, denken und handeln. Und in jedem neuen Leben bauen wir einerseits auf den Erfahrungen vorheriger Leben auf, lernen andererseits aber auch Neues hinzu und entwickeln uns weiter – eingebettet in die Zyklen anderer Lebewesen in und um uns. Bis zu unserem Tod. Nach dem Tod durchlaufen wir wiederum Zyklen, in denen wir das Erlebte verarbeiten. Wenn die Anziehung zur Erde dann erneut wächst, werden wir wiedergeboren – ein neuer Lebenszyklus beginnt. Auf diese Weise kehren nicht nur Individuen, sondern auch ganze Völker in regelmäßig wiederkehrenden Perioden zurück.

In alle diese Zyklen hinein wirkt Karma, das Gesetz von Ursache und Wirkung. Denn alles was geschieht, geht auf früher gelegte Ursachen zurück. Nichts geschieht zufällig oder wiederfährt uns ungerecht oder einfach nur aus Glück. Sondern wir sind eingebettet in grundlegende Wirkungsweisen der Natur, die uns größtmögliche Entfaltungsräume bieten.

 

Häufig gestellte Fragen

Wie entsteht ein Zyklus?

Jedes Leben offenbart einen Zyklus – einen Lebenszyklus mit einem Anfang und einem Ende. Wenn zum Beispiel ein Pflanzensame zu sprießen beginnt und eine Pflanze heranwächst, beginnt sie einen neuen Zyklus des Lebens. In der Pflanze bringen sich Lebenskräfte zum Ausdruck, die im Samen latent vorhanden waren. Am Ende steht wieder ein Same, der zu gegebener Zeit in einer neuen Wachstumsperiode dieses Entfalten der Kräfte wiederholen wird – ein neuer Zyklus beginnt.

Jeder Zyklus ist ein Ausdruck des Lebens, er entsteht durch Lebewesen, die sich periodisch offenbaren und ihre Kräfte manifestieren. Genauso ist es bei unserem Tagesrhythmus und den Jahreszeiten: Sie entstehen durch die Eigendrehung unserer Erde in Verbindung mit der Drehung der Erde um die Sonne.

Und ist nicht auch unsere Sonne eine lebende Wesenheit? Sie ist Kraft- und Lebensspender für ihr ganzes Sonnensystem – wie könnte Sie alles auf unserer Erde zum Wachsen bringen, wenn sie nicht selbst lebendig wäre? Es gibt in der gesamten Natur nichts Totes. Ein Ausdruck des Lebens unserer Sonne und von Planeten ist ihre Bewegung – und diese Bewegung bringt viele unserer Zyklen hervor – wie Tag und Nacht, Sommer und Winter.

Worauf basiert unsere Zeitmessung?

Unsere heutige Zeitmessung basiert auf zyklischen Naturabläufen. Die aktuelle Zeitdefinition orientiert sich zum Beispiel an den Schwingungen des nicht radioaktiven Cäsium133. Genau 9.192.631.770 Schwingungen eines solchen Cäsium-Atoms sind als eine Sekunde definiert. Diese Schwingungen werden von den so genannten Atomuhren verbreitet, die in den Staatsinstituten für Zeiterfassung stehen. Ändert sich die Schwingungsperiode des Cäsiums nur ein klein wenig, so ändert sich auch unsere Zeitmessung.

Unsere Zeitmessung ist also eingebunden in die Zyklen unserer Natur. Unsere Uhren messen demnach keine Zeit „an sich“, sondern Lebenszyklen. Zeit „an sich“ gibt es nicht, sie ist eine illusorische Vorstellung unseres Bewusstseins. Tiere zum Beispiel haben kein Zeitbewusstsein – sie richten sich nach den zyklischen Abläufen der Natur.

Gehen Zyklen auch einmal zu Ende?

Ein Zyklus ist ein Lebensabschnitt mit einem Anfangs- und einem Endpunkt. Sonst wäre es kein Zyklus. Doch die Lebenskräfte, die sich in dem Zyklus offenbarten, existieren weiter. Sie durchlaufen danach einen anderen, neuen Zyklus, der dem vorherigen ähneln kann oder ein ganz anderer ist. Wir durchleben zum Beispiel einen Tag nach dem anderen und jeder Tag ist ein neuer Zyklus, der dem vorherigen manchmal ähnelt und sich manchmal grundlegend von ihm unterscheidet. Doch wir bleiben als Kontinuum bestehen – auch wenn wir uns natürlich mit jedem Gedanken und jeder Erfahrung ein wenig verändern.

Am Ende unseres Lebens geht ein großer Zyklus für uns zu Ende. Doch unser Ego lebt nach dem Tod unseres Körpers weiter. Es durchläuft seine nachtodlichen Zustände und kommt eines Tages zur Erde zurück, um einen neuen Zyklus des Lebens aufzunehmen.

Warum verlaufen Entwicklungen in Zyklen?

Diese Frage führt zu einer übergeordneten Betrachtung: Es gibt nichts Totes in der Natur, alles lebt! Weil alles lebt, ist auch alles in Bewegung und entwickelt sich. Alle diese Bewegungen sind aufs Feinste aufeinander abgestimmt und greifen wie lebendige Zahnräder eines kosmischen Uhrwerks ineinander – es entstehen Zyklen innerhalb von Zyklen.

Auch wir lernen durch Wiederholungen – und doch gibt es keine zwei identischen Zyklen. Immer enthalten sie kleine oder größere Veränderungen, weil in jedem Zyklus eine evolvierende Wesenheit ihre eigenen Energien und Kräfte zum Ausdruck bringt, die sie selbst ist.

Die Antwort auf diese Frage enthüllt noch ein anderes Geheimnis der Natur: das Gesetz der universalen Vernetzung allen Seins. Nichts und niemand existiert für sich allein, sondern wir alle sind eingebunden in das große kosmische Ganze. Der Kosmos kann nur bestehen, weil der Grundton der Natur gegenseitige Hilfeleistung ist. Deshalb können wir nicht nur nehmen, sondern jeder muss auch anderen helfen. So gibt es Zyklen des Gebens und Zyklen des Nehmens, innerhalb derer sich die verschiedenen Lebewesen in der Natur entwickeln.

 

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