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Rezension
Esoterische Philosophie ~ Weisheit der Zeitalter
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Edition Ursachenforschung Band 4

Gentechnik – Zwischen Hoffnung und Illusion

Wann beginnt menschliches Leben?
Ganzheitliche Betrachtungen aus Wissenschaft und Philosophie

 

Verlag Esoterische Philosophie, Hannover, 2015

  • 104 S., Paperback
  • 20 Abbildungen, 7 Tabelen, Literaturverzeichnis
  • ISBN 978-3-924849-74-0
  • 11,80 €

Die Debatte über Chancen und Risiken der Gentechnik wird mit jedem Fortschritt auf diesem Gebiet neu entfacht. Die grundlegenden Fragen werden immer drängender: Darf der über Jahrtausende herangewachsene Genpool willkürlich und unwiederbringlich verändert werden? Ab wann stehen einem werdenden Menschen Menschenrechte zu? Sind direkte Eingriffe in das Erbgut des Menschen ethisch überhaupt zulässig? Wissen wir wirklich schon genug über die Funktion der Gene, um desaströse Folgen einer gentechnischen Manipulation auszuschließen? Können wir langfristig den Verlockungen eines Missbrauchs der Gentechnik widerstehen?

Antonia Dontas Buch „Gentechnik – Zwischen Hoffnung und Illusion“ ermöglicht es Interessierten, auch ohne besondere Vorkenntnisse in der aktuellen Debatte eine fundierte Position einzunehmen. Nach einer leicht verständlichen Einführung in Grundbegriffe der Genetik und Grundlagen gentechnischer Verfahren fasst die Autorin das zugrundeliegende mechanistisch-materialistische Menschenbild zusammen. Diesem stellt sie ein ganzheitliches Welt- und Menschenbild gegenüber, in dem Energien, Bewusstsein, Wille, Geist und Intelligenz die ursächlich wirkenden Kräfte hinter der sichtbaren Materie sind.

Aus diesem Blickwinkel heraus geht das Buch auf verschiedene Anwendungsgebiete der Gentechnik ein und kommentiert sie auf philosophischer und ethischer Basis. Ein spezielles Kapitel behandelt die Frage, welche ethischen Grundlagen für die existenziellen und wegweisenden Entscheidungen herangezogen werden können, die der Fortschritt der Gentechnik aufwirft. Nach Ansicht der Autorin kann das Votum einer Ethikkommission, das von Experten auf rein mechanistisch-materialistischer Basis als Kompromiss festgelegt wurde, dabei nicht als letzte Instanz dienen. Vielmehr müssen die Entscheidungskriterien in der Natur selbst begründet sein. Eine solche naturimmanente Ethik zeigt Frau Dr. Donta überzeugend auf.

Zeichen/Anschläge: 1930

Cover-Abbildungen: