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| Organspende: Wie tot ist „tot“? | |||
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Impressum
Editorial |
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Liebe Freunde der die anhaltenden Diskussionen über Organspende, Hirntod und die Auswüchse der Transplantationsmedizin haben zu großer Verunsicherung geführt. Andererseits erhalten wir dadurch die Chance, über den Tod und insbesondere über unseren eigenen Tod nachzudenken und Position zu beziehen: Was bedeutet der Tod für mich? Was bedeutet er für mein Leben? Werde ich wiedergeboren? Wenn ja, wie und warum? Das Thema bietet vielen, die das Thema „Tod und Sterben“ bisher zur Seite geschoben haben, eine Gelegenheit, sich diesen existenziellen Fragen zu stellen. Millionen Menschen lehnen intuitiv Organspenden ab – für sich selbst und für andere. Die juristische Definition des „Hirntodes“ überzeugt sie nicht so sehr, wie es auf den ersten Blick scheint, denn medizinische Spitzfindigkeiten sprengen die Grenzen des gesunden Menschenverstandes. Ist ein komatöser Patient schon „hirntot“ oder erst „halb hirntot“? Und wie können lebende Organe aus toten Körpern gewonnen werden? Auch die Diskussion über die und innerhalb der Transplantationsmedizin zeigt deutlich, dass wir viel zu wenig über uns selbst wissen. Was macht uns als Menschen aus? Wie funktioniert das Zusammenspiel von Körper, Seele und Geist? Verlischt unser Lebenslicht wie bei einer Maschine, bei der wir den Stecker ziehen? Gibt es einen Sterbeprozess, während dessen sich Körper, Seele und Geist allmählich voneinander trennen? Dann ist die entscheidende Frage: Wann beginnt der Sterbeprozess, wann endet er? Einige ehemalige Transplantationsmediziner sind sich einig: Die Organentnahme ist ein Eingriff in den natürlichen Sterbeprozess. Sie sagen deutlich, dass ein sogenannter „hirntoter“ Organspender ein Sterbender ist, der erst durch die Hand der Mediziner stirbt. Trotz der enormen wissenschaftlichen Errungenschaften wissen wir noch viel zu wenig – über uns selbst und über den Tod! Allein Wissen und Erkenntnis helfen bei schwerwiegenden Entscheidungen. Esoterische Philosophie hält überliefertes Wissen aus vielen Zeitaltern für uns bereit und mit ihm Perspektiven zu Antworten, die wir heute so dringend benötigen. Mit unsere Beiträgen „Ist der Hirntod der Tod des Menschen?“ und „Organspende? Nein danke!“ bieten wir Ihnen eine Gelegenheit, Denkanstöße und Antworten auf wichtige Fragen zu Leben und Tod zu erhalten. Im Hinblick auf die von uns verlangte Entscheidung Pro oder Kontra Organspende erhalten Sie eine umfassende, aufrichtige Aufklärung mit viel Hintergrundwissen.
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